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Präsidium der Helfervereinigung tagte in Berlin
Freitag, 22. Juni 2007
Bild - Staatssekretär AltmaierGerd Frey - geschäftsführender stellv. Vorsitzende der THW-Landesvereinigung NRW - vertrat am 19. Juni 2007 auf der Präsidiumssitzung der THW–Bundesvereinigung e.V. die Interessen der Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen.

In Anwesenheit von Staatssekretär Peter Altmaier und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Clemens Binninger, Jochen-K. Fromme, Susanne Jaffke, Beatrix Phillipp (Düsseldorf), Dr. Ole Schröder und Hartfried Wolff, machte das Präsidium der THW Bundesvereinigung mit den Abgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Klaus Hagemann an der Spitze deutlich, dass dieses Land nicht weniger sondern mehr Ehrenamt braucht.

Ursache für dies leidenschaftliche Petitum sind die aktuellen Bemühungen des BMI, das THW überproportional an der „globalen Minderausgabe“ zu beteiligen und im Hauptamt deutlich Stellen abbauen zu wollen. Hans-Jochim Fuchtel brachte es auf den Punkt: „Die Frage darf nicht sein, wie viel THW können wir uns bei diesem Haushalt leisten!“

Der Bund sei gut beraten, wenn er das Ehrenamt nicht nur verbal sondern auch finanziell angemessen unterstütze und dazu umgekehrt frage, was es kosten werde, wenn eine angemessene Zahl von ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern vor Ort ihre Freizeit für das Gemeinwesen zur Verfügung stellen - in einer Zeit, wo die Anforderungen an die Gefahrenabwehr nicht weniger sondern eher mehr werden. Dazu gehöre ganz selbstverständlich auch eine ausreichende Anzahl von Service-Mitarbeitern im Hauptamt.

Der parlamentarische Staatssekretär nahm die Bedenken der THW-Lobbyisten ernst, zeigte die Sichtweise des Ministeriums auf und diskutierte mit den Vertretern aus Politik, THW und Helfervereinigung.

Die Landessprecher, der Bundessprecher und der Vorsitzende des Personalrates waren zudem eingeladen worden und brachten ihre Sicht der Dinge ein; insbesondere unser Bundessprecher Frank Schulze nahm sehr engagiert Stellung und bat ausdrücklich Helfervereinigung und Politik um Unterstützung für die berechtigten Interessen des Ehrenamtes.

Die Übernahme der Bundesliegenschaften durch die BimA war ein weiterer Tagesordnungspunkt. Hier hat die BV den Auftrag von der Bundesversammlung das Thema zu verschieben, zurückgegeben, da die Landesbeauftragten ausdrücklich versichert haben, dass in den Ländern alles in Ordnung sei und die Übernahme ganz vorzüglich klappe. Trotzdem kann der 1. Januar 2008 als Zieldatum nicht eingehalten werden. Die Übernahme wird voraussichtlich ein Jahr später erfolgen.

Im Bereich der „Mieten“ gibt es noch einen kleineren Dissens, der nach glaubhaftem Bekunden aber beseitigt werden kann. Zudem wurden die noch offenen Fragen aus den Ländern gelistet und dem BiMA-Vertreter mitgegeben.

Die Veranstaltung „MdB und THW“ (18. September 2007) am Reichstag, soll, da waren sich die Teilnehmer mehrheitlich einig, wenn auch in etwas kleinerem Rahmen, durchgeführt werden. Die Kommunikation mit den Abgeordneten im Deutschen Bundestag wird gerade in finanziell schwieriger Zeit für bedeutsam gehalten.

Bild - Staatssekretär Altmaier